cedemo - center for digital engineering, management and operations

Universitätsplatz 2
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
39106 Magdeburg

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    Available courses

    The first lecture will take place on Monday 10/14/2019 in G29-K059! Since the registration for the course as well as the definition of the teams is at the first lecture, the participation is mandatory!

    Nowadays, the use of industrial robots rapidly increases. In 2014 the expected number of used industrial robots grew on 27% in comparison with the year before. The main reason is a high flexibly of these machines, their ability to perform a wide range of different tasks. In the scope of the course “Software Development for Industrial Robotics”, we present an introduction and overview of this domain and dive deeply into the mathematical modeling.

    Therefore, we will program our own robot controller for an industrial robot within a simulation environment, supporting functionalities like PTP and LIN movement, synchronous and asynchronous movement, collision-free path planning, etc.
    The grading of the course is based on the results of oral presentations and preparation of lecture relevant content as well as on the programming results. Therefore, the course will be split up into groups of three to four people working together on the tasks. At the first stage, this task will be preparing and presenting information on a particular subproblem of the robot programming and afterward implementing the controller. Based on this, the first task will be about a more complex and theoretical field on the topic of industrial robotics.

    The registration for the lecture and the compilation of the groups will take place during the first lecture. Hence, presence at the first lecture is mandatory!

    Learning Objectives

    • forward and inverse kinematics
    • Point-to-Point movements
    • linear movements
    • trajectory planning
    • detecting singularities
    • Denavit-Hartenberg convention
    • rotation and translation matrices.

    Lecturer

    Prof. Dr. Frank Ortmeier

    Tim Gonschorek, M.Sc.

    The Kick-Off lecture takes place on Wednesday, October 14 at 8:30 am (s.t.) in Building 29 Room 413.

    In diesem Modul werden theoretische Kenntnisse und praktische Kompetenzen im Umgang mit Scrum vermittelt. Die Veranstaltung besteht aus drei Teilen. 

    In einem Einführungsteil werden in zwei Vorlesungen die notwendigen Konzepte des Scrum-ProzessModells vorgestellt und die zur erfolgreichen Projektdurchführung notwendigen Technologien angegeben. 

    Im Hauptteil der Veranstaltung wird in einer 1-wöchigen Blockveranstaltung ein Projekt mittels Scrum umgesetzt. Diese erfolgt in Projektteams von 4-5 Teilnehmern. Während dieser Phase finden 2mal täglich Scrum-Meetings mit den Betreuern statt. Als Ergebnis lernen die Teilnehmer zielgerichtet und effizient nach diesem Entwicklungsmodell zu entwickeln. Die Blockveranstaltung findet in einer Woche während der Vorlesungsfreien Zeit. Hier besteht natürlich Anwesenheitspflicht. Zur erfolgreichen Durchführung in der Projektarbeit wird von jedem Teilnehmer ein sorgfältiges Einarbeiten in die notwendigen Technologien erwartet. 

    Nach Abschluss der Projektwoche reflektieren die Teilnehmer Ihre Erfahrungen und fassen diese zusammen. Diese Ergebnisse werden dann in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung diskutiert.


    Software Engineering  beschäftigt sich mit der Herstellung bzw. Entwicklung von Software, der Organisation und Modellierung der zugehörigen Datenstrukturen und dem Betrieb von Softwaresystemen. Es umfasst damit einen Bereich von Softwaredesign, Implementierung sowie Management. In der Grundlagenvorlesung Software Engineering I wurden Grundlagen geschaffen für das gute Designen und Schreiben von Software. In dieser Aufbauvorlesung werden moderne Techniken und Methoden vorgestellt, die bei der Entwicklung großer Softwaresysteme häufig zum Einsatz kommen. Wir orientieren uns dabei an den vier zentralen Werten des „Clean Code Developments“ – Evolvierbarkeit, Korrektheit, Produktionseffizienz und Nachvollziehbarkeit. Um diese Ziele zu erreichen, wird eine Reihe unterschiedlicher Programmierprinzipien und –praktiken vorgestellt. Dazu gehört unter Anderen

    • Teambildung und –organisation in der Softwareentwicklung
    • Prinzipien und Werkzeuge von Clean Code Development
    • Continuous Integration und automatische Build Systeme
    • Bugtracking, Fehlerlokalisierung und Debugging
    • Automatisiertes und modell-basiertes Testen
    • Code-Analyse und Qualitätsmaße
    • Requirements Engineering und Tracing
    • Verteilte- und komponenten-basierte Softwarearchitekturen

    Die Veranstaltung wird speziell in ihren Übungsanteilen ein hohes Maß an praktischem Umgang mit Tools und Werkzeugen anbieten. Denn es sollen nicht nur abstraktes Wissen, sondern auch ganz praxisnahe Kompetenzen vermittelt werden. Die Bearbeitung der Übungen ist verpflichten und erfolgt in Gruppen.

    Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über das elearning-System

    Der Einschreibeschlüssel wird in der 1. Veranstaltung bekannt gegeben.


    Mit einer intelligenten Analyse ihrer Datenbestände und präzisen Vorhersagemodellen können Sie Geschäftsprozesse optimieren und Gewinne maximieren. Erlernen Sie Verfahren zur datengetriebenen Untersuchung und Vorhersage des Kaufverhaltens von Kunden, um z.B. automatisiert Produktempfehlungen geben zu können oder Lagerbestände effizient zu planen.

    Der Kurs "Intelligente Datenanalyse" lehrt den Umgang mit Algorithmen zur Analyse großer Datenbestände. Neben einer kurzen Einführung zu statistischen Grundlagen, werden insbesondere Kenntnisse zur Funktionsweise und Anwendung von Verfahren aus dem Bereich des Maschinellen Lernens vermittelt. Dabei werden die drei folgenden Problemklassen behandelt:

    • Verfahren zur Klassifikation, d.h. der automatisierten Zuweisung von Objekten zu vordefinierten Klassen, z.B. zur Qualitätskontrolle von Produkten (mit Hilfe von Entscheidungsbäumen, Case-based Reasoning oder künstliche Neuronale Netzen),
    • Clustering, zum Finden und Gruppieren von ähnlichen Objekten, z.B. zur Einteilung des Kundenstammes in Kundensegmente mit ähnlichen Merkmalen (mit Hilfe von k-Means, hierarchischen oder dichtebasierten Verfahren)
    • Warenkorbanalyse, zur Erstellung von Kundenprofilen und Empfehlung von Produkten auf Basis bereits gekaufter Produkte (mit Hilfe des Apriori-Algorithmus und Assoziationsregellernen)

    Praxisnahe Beispiele, etwa zur automatischen Bestimmung der Kreditwürdigkeit oder zur datengetriebenen Vorhersage des Kaufverhaltens werden mit Hilfe von frei zugänglicher Software und Datenbeständen geübt.
    • Ohne spezielle Ingenieursanwendungen, wie zum Beispiel CAD-, CAM-, EDA- und Product-Lifecycle-Management-Systeme, ist der Berufsalltag von Konstrukteuren, Maschinenbauern und anderen Ingenieuren kaum noch vorstellbar.
    • Dieses Modul führt in die Techniken zum Datenmanagement ein, die für diese Ingenieursanwendungen verwendet werden. Neben konventionellen Datei- und Datenbank-basierten Techniken werden auch Speziallösungen wie der STEP-Standard behandelt.
    • Der Schwerpunkt liegt auf der Modellierung und Speicherung von Daten entsprechend der besonderen Anforderungen von Ingenieursanwendungen, die beispielsweise komplexe Datenstrukturen, iterative Entwurfsprozesse und die Ermöglichung gemeinschaftlichen Arbeiten erfordern.
    • Darüber hinaus thematisiert das Modul die Verwaltung konkreter Klassen von Produktdaten (geometrische und nichtgeometrische) und geht auf Workflow-Unterstützung sowie Interoperabilität ein.

    Mit dem rasanten Anstieg der Datenmengen in den Unternehmen, stoßen relationale Datenbanken immer öfter an ihre Grenzen. Vor allem wenn es darum geht, die gesammelten Daten zu analysieren. Zusätzlich zu dem Problem, dass relationale Datenbanken nicht mit den riesigen Datenmengen umgehen können, spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle in der Datenauswertung. Der Wettkampfdruck zwischen den Unternehmen ist so hoch, dass es oftmals auf Minuten oder gar Sekunden ankommt. Der Trend geht daher in die Richtung von Echtzeitdatenanalyse. Das bedeutet, dass das Unternehmen ihre Daten in Echtzeit untersucht und Berichte ausgibt.

    Das ist der Grund, warum sogenannte Hauptspeicherdatenbanken oder In-Memory-Datenbanken (IMDB) eine immer größere Rolle in der IT-Infrastruktur spielen. Bei einer IMDB wird der Arbeitsspeicher eines Computers genutzt, um Daten abzuspeichern. Der Unterschied zu traditionellen Datenbanksstemen ist, dass diese Systeme Festplattenspeicher verwenden, um Daten abzuspeichern. Das Flaschenhalsproblem von traditionellen Datenbanksystem verschiebt sich mit dem Einsatz von In-Memory-Datenbank in Richtung Hauptspeicher.

    In diesem Modul werden auf der einen Seite die theoretischen Grundlagen von In-Memory-Datenbanken vermittelt und zum anderen die praktische Anwendung einer In-Memory-Datenbank.

    Im theoretischen Teil werden folgende Inhalte besprochen:

    • grundlegende Datenbankspeichertechniken
    • erweiterte Datenbankspeichertechniken (Insert-Only, Mergeprozess, On-the-Fly Reorganisation)
    • Datenbank-Operationen


    Die Kursteilnehmer werden im praktischen Teil mit der In-Memory-Datenbank von SAP - SAP HANA - vertraut gemacht. Es werden den Kursteilnehmern dabei folgende Anwendungsfälle gezeigt:

    • Datenbeschaffung
    • Datenintegration
    • Datenmodellierung
    • Datenpräsentation
    • Grundlagen in der Programmierung von SAPUI5 Anwendungen
    • Anwendung des Predictive Analytics Tools von SAP
    • Unternehmen benötigen umfangreiche und verlässliche Erkenntnisse, um gute operative und strategische Entscheidungen zu treffen. In vielen Unternehmen sind die Daten, auf denen diese Entscheidungen basieren, bereits in elektronischer Form vorhanden, jedoch mangelt es an einer systematischen Sammlung, Analyse und Darstellung.  Data-Warehouses sind ein zentrales Werkzeug, um dies zu leisten.
    • In diesem Modul wird ein fundierter Einstieg in Architektur von Entwicklung von Data Warehouses gegeben. Wichtige Konzepte wie Extract-Transform-Load (ETL), OLAP und das multidimensionale Datenmodell werden eingeführt.
    • Den Schwerpunkt des Moduls bildet die Umsetzung von Data Warehouses in Datenbanken, Anfrageverarbeitung und -optimierung, Index- und Speicherungsstrukturen. Schließlich wird die Anwendung von Data Warehouses für Business Intelligence erläutert.
    Sie haben viele Informationen und wollen diese für den Kunden sichtbar und leicht auffindbar bereitstellen? Sie wollen die Leistungsfähigkeit und die Benutzerfreundlichkeit des eigenen Webportals verbessern? Eine erfolgreiche und ergonomische Suche wirkt sich unmittelbar auf die Anzahl der wiederkehrenden Besucher und auf den Bekanntheitsgrad eines Webportals aus. In diesem Modul vermitteln wir Ihnen moderne Herangehensweisen, Technologien und Werkzeuge zur Entwicklung Ihrer eigenen Suchmaschine, um dem Besucher ein optimales Sucherlebnis zu bieten.

    Neben dem grundlegenden Aufbau eines Suchsystems werden vor allem Technologien beleuchtet, die bei der Volltextsuche in großen Datenmengen Anwendung finden. Das so erworbene theoretische Wissen wird anhand ausgewählter theoretischer und praktischer Aufgaben gefestigt. Der Umgang mit modernen Frameworks und Bibliotheken wird geübt, und es wird auf die Konzeption der Einsatzmöglichkeiten in individuellen Anwendungsszenarien eingegangen. Neben der algorithmischen Seite spielt auch die Schaffung einer ergonomischen Suchschnittstelle eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund widmet sich ein eigener Teil dieses Moduls der Erläuterung erweiterter Designrichtlinien zur Konzeption und Umsetzung attraktiver und leicht verständlicher Bedienoberflächen.

    Ziele des Moduls

    • State of the Art im Bereich der Suchmaschinentechnologie
    • Vermittlung von Strukturen und Algorithmen zu den Themen: Design von Suchsystemen (Back-End) und deren Schnittstellen (User Interface), bzw. ihre Evaluierung
    • Vermittlung von Kompetenzen zur Entwicklung maßgeschneiderter Tools zur Suche in Webdokumenten, Datensammlungen, Webshops, usw. mit Hilfe von modernen Frameworks

    In vielen industriellen Anwendungen, ins besondere im Umfeld der Industrie 4.0, wird Regelungstechnik verwendet, um das Verhalten einer Anlage derart zu beeinflussen, dass bestimmte technische Ziele wie z.B. die Stabilisierung eines instabilen Systems oder die Erhöhung der Regelgüte erreicht werden können. Einfache Regelverfahren, wie z.B. PID-Regler, finden in einer Vielzahl solcher Fälle Verwendung. Reale Anwendungen unterliegen allerdings in der Regel physikalischen Beschränkungen und wenn die Einhaltung dieser Beschränkungen eine kritische Rolle bzgl. Leistung/Performance spielt, sind ausgereiftere Regelverfahren erforderlich. Zu diesen zählen insbesondere moderne optimierungsbasierte Regelverfahren, die explizit Beschränkungen im Reglerentwurf betrachten.

    Dieses Modul gibt einen Überblick über die Regelungstechnik allgemein, bevor im Detail moderne optimierungsbasierte Regelverfahren betrachtet werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Regelung eingebetteter Systeme, die die Grundlage einer Vielzahl von Anwendungen bildet. Dies beinhaltet Stand-alone-Embedded-Systems sowie vernetzte Regelungssysteme. Letztere spielen eine zentrale Rolle in Zukunftsbereichen wie Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge.

    Das Modul beinhaltet eine praktische Einführung in die Regelung von Systemen mit Beschränkungen, eine Einführung in die Formulierung der entsprechenden Regelungsprobleme als Optimierungsprobleme und allgemeine Ansätze zu deren Lösung auf Basis von numerischen Optimierungstechniken. Der Fokus liegt dabei auf low-cost Hardware wie z.B. Mikrocontrollern. Der Kurs beinhaltet weiterhin praktische Übungen zur Lösung der relevanten Regelungsprobleme mit Hilfe eines Rapid-Prototyping-Software-Werkzeugs.

    • Das Supply Chain Management bildet in den meisten Unternehmen einen festen Bestandteil zur Planung und Steuerung von Logistikketten. Die zunehmende Dynamik sowie die steigende Komplexität heutiger Supply Chains stellen viele Unternehmen vor eine neuartige Herausforderung  in der praktischen Anwendung ihres Supply Chain Managements.
    • Hier helfen Planspiele den Mitarbeiter und Managern,  Wissen und Methoden des SCM direkt und glaubhaft zu vermitteln, Akzeptanzbarrieren abzubauen und sich proaktiv in Planung und Steuerung einzubringen.
    • In diesem Modul sollen individuelle Problemfelder und Lösungsansätze beim Management mehrstufiger Lieferketten in inner- und überbetrieblichen Prozessen innerhalb eines Planspiels interaktiv aufgearbeitet werden. Das handlungsorientiere vermittelte Wissen wird praktisch statt theoretische vermittelt und erzeugt einen dauerhaften Lerneffekt. Neben Wissensvermittlung dient der Erlebnischarakter eines Planspiels zur Überwindung von Vorurteilen gegenüber Veränderungsprozessen und schult das Problem- und Lösungsverständnis.
    • Qualifizierung in der Anwendung verschiedener Planungstools (Herausforderungen: Schnittstellen, Komplexität, Variantenvielfalt, Effektivität und Effizienz im Planungsprozess, etc.)
    • (Material-)flussgestaltung und Systemplanung von Fertigungs- und Montagelinien
    • Anforderungs- und Relevanzanalysen der IT- und Organisationsstrukturen: Überführung von Steuerungsparametern/-logiken (Sensoreinsatz, etc.) in ERP/MES- und Kennzahlensysteme (Datenbank-Strukturen, KI-Netze, etc.)
    • Anlauf- und Änderungsmanagement im Produktlebenszyklus
    • Szenarien zur Störungsbehebung und Systemsynchronisation, Bedienfehler-Mapping
    • Integration von Querschnittsfunktionen (Instandhaltung, Qualitäts-/Energiemanagement, TGA-Planung, etc.)
    • Die Gestaltung und Steuerung von Supply Chains der Zukunft bedarf ein grundsätzliches Verständnis über Wirkzusammenhänge in verketteten Kunden-Lieferanten-Beziehungen
    • Mit steigender Komplexität von Informations- und Produktionsprozessen wird die Herausforderung an die Organisation von Supply Chains durch die Vielzahl an Akteuren und die oft unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse größer
    • Das Modul „Gestaltungsanforderungen an Supply Chains der Zukunft“ legt den Fokus deshalb auf folgende Schwerpunkte:
      • Dimensionierung komplexer Kunden-Lieferanten-Strukturen im Supply Chain Management
      • Planung und Gestaltung von zukünftigen Supply Chains unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren
      • Flexibilitätsanalyse und Kapazitätsplanung zur Standortplanung
      • Schnittstellenüberführung innerhalb der verschiedenen Planungsanwendungen
      • Unterstützung der Wertschöpfungsketten durch Tracking und Tracing-Systeme
    • Grundlagen der funktionalen Sicherheit, auf der Basis der IEC 61508 und angrenzender Standards für den industriellen Bereich.
    • Theoretische und praktische Analyse- und Bewertungsmethoden (z.B. Markov, Ausfallratenberechnung, FMEA).
    • Vorgehensmodell (V-Modell) für Hardware- und Softwareentwicklungen, praktisches Beispiel mit einer SPS
    • Behandelt werden Methoden der Risikobewertung, der Failure Probability nach
      IEC 61508 sowie Prinzipien zur Risikominimierung. Es werden Kenngrößen, wie
      z.B. (Probability of failure on demand (PFD), Hardware fault tolerance (HFT),
      Safe Failure Fraction (SFF)) behandelt. Für die Versagenswahrscheinlichkeit
      (PFD) werden die Einflussfaktoren diskutiert und besonders auf den Common
      Course hingewiesen.
    • Das Thema der Fehlervermeidung wird entsprechend der Vorgaben nach
      IEC 61508 insbesondere auch für Softwareentwicklung behandelt, wobei
      Vorgehensmodelle und Programmierrichtlinien vorgestellt werden.
    • Beispielhaft werden Anwendungen für Geräte im automatisierungstechnischen
      Umfeld und der Medizintechnik gegeben.
    • Gebrauchstaugliche und sicherheitsgerechte Gestaltung neuer Produktionsanlagen
      • Usability-Tests in realitätsnahen virtuellen Arbeitsumgebungen
      • Evaluierung der Arbeitssicherheit
      • Risiko- und Gefährdungsbeurteilung von Maschinen und Anlagen
    • Prävention
      • Sensibilisierung der Mitarbeiter für sicherheitsrelevante Aspekte



    • Das Modul nutzt die BSI Vorgehensweisen und sechs IT-Sicherheitsaspekte zur strukturierten Datenhaltung schutzbedürftiger Daten und zum Datenschutzmanagement.
    • Dabei wird eine pauschalisierte Methodik zur Einstufung eigener Prozesse und Daten vermittelt.
    • In der Gruppe werden dann teamorientiert eigene Anwendungsszenarien exemplarisch und auszugsweise modelliert sowie das Schutzbedürfnis der dabei anfallenden Daten vor unterschiedlichen Hintergründen (inkl. dem Datenschutz) reflektiert.
    • Potentielle Schutzzielkonflikte werden motiviert und diskutiert.

    Das Ziel dieses Moduls liegt in der Vermittlung eines übergreifenden Verständnisses für verteilte eingebettete und mobile Systeme im Kontext aktueller Technologien. Dies beinhaltet unter anderem klassische Probleme wie die Akquise von Sensordaten, deren Verarbeitung und Fusion, die Steuerung und Regelung von Aktoren aber auch Paradigmen der Kommunikation von Daten und Informationen.

    Für die Applikationsentwicklung im Bereich mobiler eingebetteter Systeme stehen heutzutage eine Vielzahl unterschiedlicher Werkzeuge, Middlewares und Abstraktionen zur Verfügung. Dabei hat sich das Robot Operating Systems (kurz ROS) in den letzten Jahren als quasi de facto Standard etablieren können. Es ermöglicht einen modularen Applikationsaufbau auch Betriebssystem- und Programmiersprachen-übergreifend, bietet eine Vielzahl unterschiedlichster Software-Bibliotheken und unterstützt zahlreiche Hardware-Komponenten.

    Alle Techniken und Konzepte werden innerhalb einer vorinstallierten virtuellen Betriebssystemumgebung angewandt. Die Anbindung von Sensoren und Aktoren geschieht dabei mithilfe einer Standard-Simulationsumgebung aus dem Robotikbereich. Daneben wird auch die Integration realer Sensoren/Aktoren vermittelt. Kenntnisse in der Programmiersprache Python sind hierbei erforderlich.

    • Software effizient entwickeln bedeutet mehr als schnell Quellcode erzeugen zu können. Entscheidend sind viel mehr Praktiken, die helfen, das eigene Entwicklungsvorgehen zu verbessern und immer wieder den aktuellen Herausforderungen anzupassen.
    • In diesem Modul werden Methoden und Techniken vermittelt, die zu einer nachhaltigen Steigerung der Produktionseffizienz und der Produktqualität führen. Dazu gehören beispielsweise Praktiken wie Collaborative Code Ownership, Continuous Integration und Delivery oder auch automatisiertes Testen. Auf der anderen Seite stehen Programmierprinzipien, die zu einer insgesamt höheren Softwarequalität führen. Das reicht von Programmiersprachen-abhängigen Prinzipien wie beispielsweise Design-Pattern über sprachübergreifende Ansätze wie Komposition statt Aggregation bis hin zu methodischen Prinzipien wie kontinuierliche, kritische Selbstreflektion oder Nachvollziehbarkeit von Code.
    • Alle Techniken werden werkzeugorientiert vermittelt und von den Teilnehmern selbst angewendet. Dieses Modul wird in verschiedenen Varianten angeboten, abhängig vom Hintergrund der Teilnehmer gibt es die Ausprägung für Entwickler Eingebetteter Systeme und Ingenieure (CCD-Ing), Software-Entwickler und -Architekten (CCD-SW) und Projektmanager und Systems Engineers (CCD-PM).
    • Requirements Engineering ist Bestandteil jedes Entwicklungsprozesses und beeinflusst den Erfolg eines Projektes entscheidend. Fehler in der Betrachtung von Kundenwünschen und Anforderungen führen schnell dazu, dass Zeit- und Budgetrahmen deutlich überschritten werden. Bis heute werden die meisten Projekte abgebrochen, weil die Nutzer nicht ausreichend in die Entwicklung eingebunden werden und Anforderungen unklar sind oder sich ändern. Es ist deshalb essenziell, Anforderungen nicht nur aufzunehmen sondern vor allem auch in einer geiegneten Form zu verwalten und aktualisieren.
    • Innerhalb dieses Moduls wird den Teilnehmern grundlegendes Wissen zu den Möglichkeiten und Techniken vermittelt. Insbesondere wird betrachtet, wie Anforderungen ermittelt, dokumentiert, verwaltet und validiert werden. Mit Hilfe dieser Tätigkeiten kann die Erfüllung und damit Zufriedenstellung der Kundenwünsche und Anforderungen unterstützt und verbessert werden. Bei einer Vernachlässigung der Kundenbedürfnisse wird dieser meistens unzufrieden mit dem Produkt sein.
    • Die vorgestellten Methoden und Verfahren werden zusätzlich an einer entsprechenden Softwarelösung verdeutlicht. Dadurch erhalten die Teilnehmer einen Einblick und ein Verständnis für die Verwendung aber auch Limitierungen solcher Systeme.
    • Kennenlernen der Produktattribute Produktdesign, Funktionalität, Handhabbarkeit, Produzierbarkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit, Nachhaltigkeit, Termintreue sowie Mehrwert und Rentabilität, Messung ihrer Erfüllung mit den Attributen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität, Verstehen ihrer gegenseitigen Beeinflussungen sowie ihre synergetische Nutzung bei der Entwicklung beliebiger Produkte.
    • Unterschiedliche aber miteinander vernetzte Sichten auf ein Produkt verstehen und anwenden können
    • Kenntnisse in der Prozessbeschreibung und in der Projektarbeit auf interdisziplinäre Projekte in der Praxis anwenden können
    • Aus der Praxis bekannte Werkzeuge auf das IDE anwenden lernen
    • Mit den Nutzenattributen Rentabilität und Mehrwert integrierte Verfahren der Wirtschaftlichkeitsberechnung kennenlernen und auf beliebige Fragestellungen des IDE anwenden können

    Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, z.B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation. Der Erfolg eines Projektes steht und fällt mit dem Management des Projektes. Der Projektmanager besitzt somit eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe denn er ist dafür verantwortlich das alle Ziele des Projektes erreicht werden.

    In diesem Modul werden den Teilnehmern die Grundlagen des Projektmanagements vermittelt und in spezielle Projektmanagementtechniken und -methoden, wie beispielsweise die agile Projektmanagementmethode SCRUM, eingeführt.

    Im theoretischen Teil werden den Teilnehmern folgende Inhalte vermittelt:

    • Klassiche Projektmanagementtechniken und -methoden (z.B. Wasserfallmodell)
    • Agile Projektmanagementtechniken und -methoden (z.B. SCRUM)
    • Project Life Cycle (PLC)
    • System Development Life Cycle (SDLC)
    • Erstellung eines Business Case
    • Projektorganisation & -führung
    • Terminplanung (Netzplantechnik) & Aufwandseinschätzung (Function-Point-Verfahren)


    Im praktischen Teil des Moduls werden die Teilnehmer zwei Projektmanagementmethoden einsetzen und in Gruppen ein fiktives Projekt umsetzen. Die Teilnehmer müssen die erlernten Grundlagen einsetzen und erlernen Hands-on die Umsetzung der Projektmanagementmethoden: SCRUM und Wasserfallmodell. 

    • Das Potential neuer Ideen aus dem Bauch heraus zu bewerten ist gefährlich. Zielsicherer sind analytische Methoden, die Potentiale neuer Ideen aufzeigen, bewerten und weiterentwickeln, um eine fundierte Grundlage für die künftigen, weitreichende Entscheidungen zu bilden.
    • In diesem Modul werden den Teilnehmern verschiedene Analysemethoden und Techniken vermittelt, die sie für Wertschöpfungsgelegenheiten sensibilisieren und für eine proaktive Gestaltung bestehender und neuer Unternehmensbereiche qualifizieren. Zu diesem Zweck werden in Ausbildungseinheiten einerseits aktuelle Methoden zur Geschäftsmodellanalyse und multidimensionalen Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Andererseits erlernen die Teilnehmer bewährte Techniken zur Unternehmens-, Markt- (u.a. Kunden und Wettbewerb) und Umweltanalyse sowie gängige Praktiken in Hinblick auf Finanz- und Finanzierungsplanung. Ziel ist dabei, den Teilnehmern für diverse Projekt- und Produktideen aus verschiedensten Unternehmensbereichen nachhaltige Geschäftsmodellstrukturen aufzuzeigen und deren grundlegende Übertragbarkeit auf beliebige unternehmerische Gelegenheiten darzulegen.
    • Zunächst werden in diesem Model fundierte Werkzeuge und Konzepte zur ganzheitlichen Businessplanung sowie Geschäftsmodellentwicklung und -innovation theoretisch vermittelt, bevor sie im Anschluss von den Teilnehmern im Rahmen von Beispielprojekten anzuwenden sind.
    Die Sicherung des Transfers von Hochtechnologien ist vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 von enormer Bedeutung. Die sich dafür notwendigen Kompetenzen anzueignen ist ein sehr komplexes Thema.

    In diesem Modul steht die Qualifizierung in der Anwendung neuer Technologien des Digital Engineerings und der Virtuellen Realität im Vordergrund. Es wird vermittelt auf welche Art und Weise digitale Modelle und Methoden entlang des Produktlebenszyklus Anwendung finden:

    • Digital Engineering von CPPS-Systemen für die Benutzung durch den Menschen
    • virtuelle Produktentwicklung & Prozessplanung
    • technologiebasierte Qualifizierung zur Arbeitsvorbereitung und im Betrieb
    • technologiebasierte Dokumentation

    Praxisorientierte Unterstützung bieten hierbei aktuelle Visualisierungstechnologien, auf welche im Rahmen des Moduls vertieft eingegangen wird.

    Die erfolgreiche Entwicklung hochspezialisierter flexibler Produktionstechnik mit Methoden von Industrie 4.0 braucht spezielle Entwurfsmethoden, die domänenübergreifend eine parallele Entwicklung von Produkt- und Prozess ermöglichen.

    In diesem Modul werden Methoden vermittelt, die eine interdisziplinäre Sicht auf das Produkt sowie die Durchgängigkeit in der Entwicklung ermöglichen. Domänenübergreifendes Wissen zwischen den Disziplinen Mechanik, E-Technik, Steuerungstechnik und Simulation wird aufgebaut. Neben methodischen Grundlagen wird an einem Praxisbeispiel - z.B. die Komponentenmontage und Verpackung von neuartigen Fahrradkomponenten - die Verschmelzung der einzelnen Disziplinen von der Entwicklung bis hin zur virtuellen Inbetriebnahme in einem Szenario dargestellt.

    Der Fokus liegt dabei auf der Datendurchgängigkeit und den heutigen Möglichkeiten mit Siemenstools sowie mit ergänzenden Tools und Workflows des Fraunhofer IFF. Die Inhalte dieses Moduls werden werkzeugorientiert vermittelt und von den Teilnehmern selbst angewandt.

    • Grundlagenqualifizierung zu Logistiksystemplanung, Logistikprozessgestaltung und Fertigungs- bzw. Montagetechnologien.
    • Gemeinsames Themenverständnis: Teambasierte, methodenorientierte Erörterung der Anforderungen »Industrie 4.0« mittels Kreativitätstechniken (z.B. Brainstorming, Morphologien, Synektik).
    • Problembeschreibung & schritt- bzw. aufgabenorientierte Lösungserarbeitung für das Planungsproblem »Fahrradfabrik« (Down-Sizing und Meta-Modellierung)

    Datenschutzerklärung

    I.         Name und Anschrift des Verantwortlichen

    Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist die:

     

    Otto-von-Guericke-Universität

    Universitätsplatz 2

    D-39106 Magdeburg

    Deutschland

    Tel.: 49-(0)391-6701

    E-Mail: rektor@ovgu.de

    Website: www.ovgu.de

    II.       Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

    Der Datenschutzbeauftragte des Verantwortlichen ist:

     

    Rita Freudenberg

    Universitätsplatz 2

    D-39106 Magdeburg

    Deutschland

    Tel.: 49-(0)391-6752499

    E-Mail: datenschutz@ovgu.de

    Website: http://www.ovgu.de/Universität/Organisation/Beauftragte/Datenschutzbeauftragte.html

    III.    Allgemeines zur Datenverarbeitung

    1.        Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

    Die Seite elearning.cedemo.de bzw. cedemo.ovgu.de/elearning dient zur Verwaltung der Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Software Engineering. Das eLearning-System ist eine Installation des Moodle-Systems (https://docs.moodle.org/29/de/Was_ist_Moodle) innerhalb der Infrastruktur der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

     

    Wir erheben und verwenden personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und ordnungsgemäßen Verwaltung der Lehrveranstaltungen erforderlich ist. Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt somit dem berechtigten Interesse des Lehrenden zur ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltungen und der statistischen Auswertung zur Verbesserung der Qualität der Lehre als auch dem berechtigten Interesse des Studierenden zur ordnungsgemäßen Teilnahme an den Lehrveranstaltungen.

    2.        Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge der Verwendung des eLearning-Systems verwendet, ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, also der berechtigte Zweck.

    3.        Datenlöschung und Speicherdauer

    Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus dann erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

    IV.    Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfiles

    1.        Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.

    Folgende Daten werden hierbei erhoben:

    (1)   Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version

    (2)   Das Betriebssystem des Nutzers

    (3)   Den Internet-Service-Provider des Nutzers

    (4)   Die IP-Adresse des Nutzers

    (5)   Datum und Uhrzeit des Zugriffs

    (6)   Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt

    (7)   Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden

    Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles unseres Systems gespeichert. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt.

     

    2.        Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

     

    3.        Zweck der Datenverarbeitung

    Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.

     

    Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt.

     

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    4.        Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

     

    Im Falle der Speicherung der Daten in Logfiles ist dies nach spätestens sieben Tagen der Fall. Eine darüberhinausgehende Speicherung ist möglich. In diesem Fall werden die IP-Adressen der Nutzer gelöscht oder verfremdet, sodass eine Zuordnung des aufrufenden Clients nicht mehr möglich ist.

    5.        Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

    V.       Verwendung von Cookies

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Unsere Webeseite verwendet Cookies. Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht.

    Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

    In den Cookies werden dabei folgende Daten gespeichert und übermittelt:

    (1)   Moodle Session: Dieses Cookie ist notwendig, damit bei einem Zugriff auf die nächste moodle-Seite der Login erhalten bleibt. Das Cookie wird gelöscht, sobald der Webbrowser gelöscht wird oder ein Ausloggen aus der moodle-Plattform erfolgt. Die Nutzung dieses Cookies ist obligatorisch.

    (2)   Moodle ID: bei der Nutzung dieses Cookies wird der Anmeldename bei der ersten Nutzung gespeichert und bleibt auch nach dem Ausloggen aus der moodle Plattform erhalten. Beim nächsten Login erscheint der Anmeldename des Nutzers dann bereits automatisch. Die Nutzung dieses Cookies ist fakultativ.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Der Zweck der Verwendung technisch notwendiger Cookies ist, die Nutzung von Websites für die Nutzer zu vereinfachen. Einige Funktionen unserer Internetseite können ohne den Einsatz von Cookies nicht angeboten werden. Für diese ist es erforderlich, dass der Browser auch nach einem Seitenwechsel wiedererkannt wird.

    Für folgende Anwendungen benötigen wir Cookies:

    (1)   Merken der Anmeldung

    (2)   Merken des Anmeldenamens

    Die durch technisch notwendige Cookies erhobenen Nutzerdaten werden nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse in der Verarbeitung der personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    e) Dauer der Speicherung, Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unserer Seite übermittelt. Daher haben Sie als Nutzer auch die volle Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Durch eine Änderung der Einstellungen in Ihrem Internetbrowser können Sie die Übertragung von Cookies deaktivieren oder einschränken. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, können möglicherweise nicht mehr alle Funktionen der Website vollumfänglich genutzt werden.

     

    VI.         Registrierung und Verwendung des Moodle-Systems

    1.      Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Zum Zeitpunkt der Registrierung werden zusätzlich folgende Daten erhoben:

    (1)   E-Mail-Adresse

    (2)   Vorname

    (3)   Nachname

    (4)   Matrikelnummer

    (5)   Studiengang

    Sämtliche anderen Angaben sind optional und können jederzeit durch den Nutzer selbst über Einstellungen im Nutzerprofil ergänzt, korrigiert und gelöscht werden. Hierzu kann nach dem Einloggen mit einem Linksklick rechts oben auf den Nutzernamen unter dem Menüpunkt „Profil“ und dem darunter vorhanden Punkt „Profil bearbeiten“ sein Profil bearbeiten.

     

    Zum Zeitpunkt der Nutzung der Seite werden zusätzlich noch folgende Informationen erhoben:

    (1)   Zugriffe des Accounts auf einzelne Seiten (Vorname, Nachname, zugegriffene Seite, verwendete IP-Adresse, Zugriffszeit)

    (2)   Erstellte Inhalte des Accounts (Prüfungsvorleistungen, Prüfungsleistungen, abgegebene Ergebnisse bei Umfragen, gesendete Nachrichten, erstellte Kommentare)

    (3)   Bewertungen von erstellten Inhalten

    Alle Daten werden in der Datenbank des Moodle-Systems gespeichert.

    Es verfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verwaltung der Lehrtätigkeit und statistische Zwecke zur Verbesserung der Lehrqualität verwendet.

    2.        Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge der Verwendung des eLearning-Systems verwendet, ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, also der berechtigte Zweck, der nachfolgend erläutert wird.

    3.        Zweck der Datenverarbeitung

    Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten bei der Registrierung und nach dem Anmelden erfolgt zur prüfungsordnungsgemäßen Durchführung von Lehrveranstaltungen des Lehrenden. Diese umfasst sowohl die Registrierung für einzelne Lehrveranstaltungen, dem Erfassen und der Überprüfung von Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen als auch zur Kontaktaufnahme und Absprache von Terminen mit und zwischen Studierenden.

    Des Weiteren werden die Daten zur Überprüfung bei Anfechtungen von Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen verwendet.

    Zusätzlich erheben wir die Daten zu statischen Zwecken zur Verbesserung der Qualität der Lehre.

    4.        Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind.

    Die Daten, die bei der Registrierung und nach der Anmeldung erhoben werden, bleiben solange bestehen sofern dies zur ordnungsgemäßen Durchführung der Prüfungsleistungen gemäß der o.g. Zwecke bzw. zur statistischen Auswertung zur Verbesserung der Qualität der Lehre erforderlich ist. Die Löschung der Daten erfolgt spätestens nach 5 Jahren nach der letzten Anmeldung in dem System.

    5.        Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit der Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widersprechen. Hierzu nimmt der Nutzer Kontakt zum Administrator der Seite auf (info@cedemo.de). Dieser veranlasst dann die unmittelbare Löschung sämtlicher erhobener Daten, die mit der Registrierung und nach der Anmeldung mit seinem Konto verbunden sind, sofern nicht durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, eine Aufbewahrung der Daten vorgesehen ist.

    VII.       E-Mail-Kontakt

    1.             Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Es ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.

    Es verfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet.

    2.        Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

     

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung einer E-Mail übermittelt werden, ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt der E-Mail-Kontakt auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

    3.        Zweck der Datenverarbeitung

    Im Falle einer Kontaktaufnahme per E-Mail liegt hieran das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten.

    4.        Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist.

     

    Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten werden spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht.

    5.        Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, seine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Nimmt der Nutzer per E-Mail Kontakt mit uns auf, so kann er der Speicherung seiner personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden.

     

    Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht.

    VIII.         Rechte der betroffenen Person

    Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

    1.        Auskunftsrecht

    Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

    Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

    (1)        die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;

    (2)        die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;

    (3)       die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;

    (4)       die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;

    (5)       das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;

    (6)        das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;

    (7)       alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;

    (8)       das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

    Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

    Dieses Auskunftsrecht kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

    2.        Recht auf Berichtigung

    Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

    Ihr Recht auf Berichtigung kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

    3.        Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

    (1)       wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen Daten für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;

    (2)       wenn die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;

    (3)       wenn der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder

    (4)       wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

    Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

    Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

    Ihr Recht auf Einschränkung der Verarbeitung kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

    4.        Recht auf Löschung

    a)        Löschungspflicht

    Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

    (1)       Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.

    (2)       Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

    (3)       Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.

    (4)        Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.

    (5)       Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.

    (6)       Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

    b)        Information an Dritte

    Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

    c)        Ausnahmen

    Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

    (1)        zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;

    (2)       zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

    (3)       aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;

    (4)       für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder

    (5)        zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    5.        Recht auf Unterrichtung

    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

    Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

    6.        Recht auf Datenübertragbarkeit

    Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

    (1)       die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und

    (2)        die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

    In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

    Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    7.        Widerspruchsrecht

    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

    Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

    Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

    Sie haben auch das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, bei der Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO erfolgt, dieser zu widersprechen.

    Ihr Widerspruchsrecht kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

    8.        Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

    Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

    9.        Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

    Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    (1)       für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,

    (2)       aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder

    (3)        mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

    Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

    Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    10.    Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

    Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.